Arbeitskreis „Batterieprüfung“
Wir befinden uns mitten in der Energiewende und damit einher geht die Veränderung wie Energie erzeugt, gespeichert und genutzt wird. Mit dem wachsenden Anteil erneuerbarer Energie steigt der Bedarf an leistungsfähigen und zuverlässigen Batterien: als stationäre Speicher zur Netzstabilisierung oder als mobile Energiespeicher in Fahrzeugen. Dank intensiver Forschung werden Batterien stetig leistungsfähiger, speichern mehr Energie und eröffnen immer neue Einsatzmöglichkeiten.
Mit steigender Energiedichte von Lithium-Ionen-Batterien erhöht sich signifikant deren Gefährdungspotential bei Fehlbedienung, Unfällen oder bei Störfällen. Die Anzahl, Größe und Verschaltung beeinflussen das Risiko zusätzlich. Umfassende Prüfungen sind deshalb vor dem Einsatz unverzichtbar. Deshalb sichern Batterietests die Funktions- und Anwendersicherheit ab oder sorgen für weitere Daten zur Optimierung.
Dafür sind Batterieprüfungen unerlässlich, denn die Funktionssicherheit der Batterie bestimmt auch wesentlich ihre Zuverlässigkeit in der Anwendung. Automobile Umgebungseinflüsse wie Vibration, Schock, Wärme/Kälte, Feuchte, Salz, Höhen und Schadstoffe stellen besondere Anforderungen an die Batterie und damit auch an die Umweltsimulation. Unsere Prüflabore bedienen eine breite Palette von Tests: von Non-Abuse bis Abuse, angepasst an Chemie, Größe und Format der Batterie.
Neben Lithium-Ionen-Batterien rücken auch Next-Generation-Technologien wie Natrium-Ionen- oder Festkörperbatterien in den Fokus.
Insbesondere Hersteller und Prüfer müssen Prüfverfahren und Sicherheitsrisiken von Batterien kennen und richtig einschätzen lernen. Sicherheitskonzepte und -anforderungen zum Schutz der Menschen und Umwelt stehen dabei im Fokus genauso wie sichere Prüfverfahren, Schutz des Equipments und der Gebäude bzw. Infrastruktur.


